Philosophische Gedanken

Inhaltsverzeichnis

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  • Von Räumen und Umfriedungen. Vom Bauen, Wohnen und den Menschen.
    Das bewusste Wissen und Empfinden für die Wechselbeziehungen zwischen dem gelebten,  umbauten Raum und dem erfühlten Selbstverständnis der Menschen, ihrer raumbedingten Identität, scheint im Nachkriegs-Deutschland weitgehend verloren zu sein. Zum… Weiterlesen
  • Im Winter ist mehr Licht.
    „So mannigfaltig die Schicksale und die Stimmungen der Einzelnen in einer großen Stadt auch immer sein mögen, eine gewiß gleichmäßige, eine gemeinsame Atmosphäre von Lust oder Leid breitet sich zuweilen… Weiterlesen
  • Eine neue Philosophie des Herbstes – Das Sein des Herbstes ist ein romantisches Sein
    Im Herbst färben sich die Blätter der Bäume und Sträucher, fallen zu Boden und rascheln und fliegen, wenn der Wind durch sie hindurch fegt. Das Leben der Bäume und Sträucher… Weiterlesen
  • Können wir sterben?
    Der Tod gilt als Ende jeden Lebens. Der biologische Tod des Lebewesens steht für das endgültige Versagen aller lebenserhaltenden Funktionen, beim Menschen einschließlich der Bewusstsein stiftenden Organe. Der eingetretene Tod, lateinisch Exitus letalis, kurz… Weiterlesen
  • Décadence – Die Philosophie des Niedergangs – und des Aufstiegs
    Der im Ursprung französische Begriff décadence stammt von lateinisch cadere „fallen“, „sinken“. In der Philosophie steht die décadence für Veränderungen in Gesellschaften und Kulturen, die mit Verfall, Niedergang beziehungsweise Verkommenheit gedeutet und kritisiert… Weiterlesen
  • Eine kleine Philosophie des Wanderns – Wege zur Langsamkeit
    „In der Abgeschiedenheit vom Weltverkehr, in der Einsamkeit eines das Leben ausfüllenden Naturgenusses hört die Zeit auf, ein bestimmendes Moment des Interesses zu sein.“ [1] Wer wandert, möchte sich durch… Weiterlesen
  • Der Weltenbrand – das die Welt verzehrende Feuer (Ekpyrosis)
    „Alles ist in allem enthalten. Nicht nur geht die Luft in Feuer über, sondern die Luft ist nie ohne Feuer.“ Seneca, Naturales Questiones, 3, 10, 4 Die modernen Wissenschaften versuchen… Weiterlesen
  • Wahrheit ist …
    Unter Wahrheit versteht der gemeine Menschenverstand die Übereinstimmung von Aussagen oder Urteilen mit einer Tatsache oder einem Sachverhalt in der Form einer korrekten sprachlichen Wiedergabe. Alle Philosophen forschen seit Anbeginn des (philosophischen)… Weiterlesen
  • Die Zeit fließt …
    Die „constanten Naturerscheinungen [sind] gewissermaßen die Sichtbarkeit der Ewigkeit. Sie wirken bezaubernd auf das Gemüth, weil ihnen scheinbar eine von den niederdrückenden Bedingungen der Endlichkeit abgenommen ist, die Zeit.“ [1]… Weiterlesen
  • Traum und Träume – Die surreale Wirklichkeit
    „Nichts ist mehr eurer Eigen als eure Träume! Nichts mehr euer Werk! Stoff, Form, Dauer, Schauspieler, Zuschauer, – in diesen Komödien seid ihr Alles ihr selber.“ Friedrich Nietzsche, Morgenröthe, S.117… Weiterlesen
  • Zeitenwende?
    „Das Absurde“, hieß es in Albert Camus‘ philosophischer Abhandlung „Der Mythos von Sisyphos“, ist „der Zusammenprall des menschlichen Rufes mit dem unbegreiflichen Schweigen der Welt.“ Kann die Philosophie heute ein… Weiterlesen
  • Die Entscheidung
    Der Theologe Rudolf Bultmann beschrieb in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts das menschliche Dasein, seine „Existenz“, mit : Ausweichen in die „Uneigentlichkeit“, Zeitlichkeit bis zum Tod, Geworfenheit (ohne eigentliche… Weiterlesen
  • Krieg und Frieden
    „Krieg ist von allem der Vater, von allem der König, denn die einen hat er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien gemacht.“… Weiterlesen
  • Vom Weben der Sprache – Gendern ein „einförmiges Haus“?
    Das vorreflexive Denken versteht unter Sprache das Abbilden von Gegenständen in Worten. Dem entspricht tatsächlich das kleinkindliche Erlernen von Sprache, wenn Eltern auf einen Gegenstand zeigen und dem Kind das… Weiterlesen
  • Die Seele auf unserer Haut – Gesichter
    „Vielmehr ist jedes Menschengesicht eine Hieroglyphe, die sich allerdings entziffern lässt, ja deren Alphabet wir fertig in uns tragen.“ Arthur Schoppenhauer, Paralipomena, Kap. 29 – Zur Physiognomik Die Gesichtszüge des… Weiterlesen
  • Genuss … schneller, höher, weiter, mehr ? Rückwärts nach vorne mit Corona.
    In den westlichen  Konsumgesellschaften bedeutet Genuss eine sehr individuelle Wahrnehmung,  die  mit positiven Sinnesempfindungen zur Erfüllung konsumptiver Erwartungen assoziiert ist. Im Vordergrund steht das entgegen genommene und oberflächliche Angenehme und… Weiterlesen
  • Arbeit bildet.
    Arbeit ist, nach Karl Marx, ein expressiver Akt, in dem der Mensch seine inneren Kräfte und Eigenschaften – sein Wesen –  nach außen projiziert und im (Werk-)Stoff umsetzt. Aber auch… Weiterlesen
  • Tue Gutes.
    Schon das Alte Testament formuliert ein göttliches Gebot, das sich an die ersten Menschen im urzeitlichen Paradies richtete – appellierend an die menschliche Einsicht zur Unterscheidung in Gut und Böse:… Weiterlesen
  • Chaos II
    Chaotisches Verhalten wird charakterisiert durch zeitliche Unregelmäßigkeit und Nichtvorhersagbarkeit – in der mathematischen Physik und im Leben der Menschen. Das zentrale Kennzeichen ‚chaotischer Systeme‘ in der Physik ist die sensitive,… Weiterlesen
  • Chaos I
    Hesiod (*700 v.Ch.) aus Askra in Böotien ist der erste namentlich bekannte Dichter in der Geschichte der Weltliteratur.  Chaos ist für Hesiod die „gähnende, klaffende Leere des Raumes“ (Theogenie, 116… Weiterlesen
  • Be lucky, be the lucky man ! Eudaimonie und hedone.
    In der individualisierten Gegenwart wird sich oft derjenige für glücklich halten, der sein Leben selber so oder jedenfalls positiv nur empfindet. Glück wird durch Macht, Reichtum, Ruhm oder voluntaristisch als… Weiterlesen
  • Licht
    Das Sonnenlicht gilt dem antiken griechischen Philosophen Platon (428/427 v. Chr. † 348/347 v.Chr.) als die Quelle allen Lebens. Ohne sie gibt es kein Leben auf der Erde. Die Sonne verleiht… Weiterlesen
  • Dialektik des Lebens
    Das Leben erscheint als sinnhafter, selbstreferentieller Prozess und unterscheidet sich damit von der unbelebten Materie, wie sie bspw. in nicht fassbaren Mengen als Materieklumpen durch das Weltall treibt oder der… Weiterlesen
  • Culture ?
    (Kultur von lat. colere : bebauen, (be)wohnen, pflegen, ehren; Partizip perfekt : cultum) Für den deutschen Philosophen Johann Gottfried Herder, geboren 1744, war Kultur das in der Geschichte der Menschheit… Weiterlesen
  • Gewalt
    Die aufgeklärte Vorstellung, Gewalt sei ein Relikt, das durch Vernunft und Zivilisation überwunden werden kann, ist nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts, kaum mehr haltbar. Es wird nun versucht, Gewalt… Weiterlesen
  • Und die Liebe ?
    Was kann die Liebe der Philosophie bedeuten ? Handelt es sich nicht einfach um ein wunder-schönes Gefühl ohne viele Worte, wertlos für rationale philosophische Weltbeschreibung ? Muss die Liebe für… Weiterlesen
  • Der Mensch ist zwei
    „Vermittelst der Sinnlichkeit also werden uns Gegenstände gegeben, und sie allein liefert uns Anschauungen; durch den Verstand aber werden sie gedacht, und von ihm entspringen Begriffe.“ formuliert der Königsberger Philosoph… Weiterlesen
  • Das Reale und die neuen Medien
    Nach der Annahme des Technikphilosophen Jean Baudrillard messen wir die Welt mittlerweile nach der Ähnlichkeit, die sie mit den Bildern hat, die die elektronischen Medien produzieren und nicht mehr umgekehrt.… Weiterlesen
  • Geschichte heute?
    Geschichte, Geschichtlichkeit bezeichnet etwas Vergangenes und zugleich Wirksames. Sie ist konstituierend für gesellschaftliche und politische Prozesse der Gegenwart einer Nation, so wie bspw. der Sturm auf die Bastille für die Franzosen… Weiterlesen
  • Wittgenstein sagt…
    „Ein Mensch ist in einem Zimmer gefangen, wenn die Tür unversperrt ist und sich nach innen öffnet; er aber nicht auf die Idee kommt zu ziehen, anstatt gegen sie zu… Weiterlesen